Mein Name ist Bernd.
Gründer von TrainBetterLab
Sportschütze · Mentaltrainer · Kursleiter für Autogenes Training · Kinderentspannungstrainer für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung (PMR)
TrainBetterLab verbindet zwei Bereiche, die mich seit vielen Jahren beschäftigen: Sport und mentale Leistungsfähigkeit sowie mentale Gesundheit, Entspannung und Stressprävention.
Ich beschäftige mich dabei nicht nur theoretisch mit diesen Themen. Als Sportschütze habe ich viele Jahre eigene Erfahrungen im Leistungs- und Wettkampfsport gesammelt. Gleichzeitig beschäftige ich mich seit vielen Jahren mit mentalem Training und verschiedenen Methoden der Entspannung und Selbstregulation – vom eigenen Training bis zur heutigen Ausbildung und Vermittlung dieser Methoden.
Mein Ziel ist es, Wissen nicht nur zu sammeln, sondern so aufzubereiten, dass es Menschen konkret weiterhilft.

Mein fachlicher Hintergrund
Meine Erfahrungen und mein Wissen sind über viele Jahre in unterschiedlichen Bereichen entstanden. Dabei war mir immer wichtig, Dinge nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern sie selbst anzuwenden und ihre praktische Bedeutung zu verstehen.
Sport und mentale Leistungsfähigkeit
Der Schießsport begleitet mich seit vielen Jahren. Besonders prägend war meine Zeit im leistungsorientierten Schießsport, in der ich mich intensiv mit Training, Technik und mentaler Vorbereitung beschäftigt habe.
Heute beschäftige ich mich darüber hinaus mit der Frage, wie sich sportliche Leistung unter realistischen Bedingungen entwickeln lässt – mit begrenzter Zeit, begrenzten Ressourcen und den individuellen Voraussetzungen eines Menschen.
Mentaltraining gehört für mich dabei nicht losgelöst zum Sport. Konzentration, Selbstregulation, der Umgang mit Druck und die Fähigkeit, eine Leistung im entscheidenden Moment abzurufen, spielen auch im Alltag und im Berufsleben eine Rolle.
Entspannung und Stressprävention
Auch mit Entspannung beschäftige ich mich seit vielen Jahren.
Meine ersten Erfahrungen mit Autogenem Training machte ich bereits als Kind. Später wurde das Thema während meiner Zeit als Sportler wieder wichtiger und begleitet mich bis heute.
Im Laufe der Jahre habe ich mich zunehmend mit verschiedenen Methoden der Entspannung und Selbstregulation beschäftigt. Dazu gehören unter anderem Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Atemtechniken.
Heute verbinde ich diese langjährige persönliche Erfahrung mit meiner fachlichen Ausbildung und der Vermittlung entsprechender Methoden.
Was ich bei TrainBetterLab vermittle
Aus diesen unterschiedlichen Erfahrungen entstehen die Inhalte von TrainBetterLab.
Im sportlichen Bereich geht es unter anderem um:
- Schießsport und Training
- Trainingsmethodik und Trainingsplanung
- mentale Leistungsfähigkeit
- Konzentration und Selbstregulation
- Technik und praktische Umsetzung
- sinnvollen Einsatz von Ausrüstung und Equipment
- Training unter realistischen Bedingungen
Im Bereich mentale Gesundheit, Entspannung und Stressprävention geht es unter anderem um:
- Autogenes Training
- Progressive Muskelentspannung
- Atemtechniken
- Entspannung und Selbstregulation
- Umgang mit Stress und Belastung
- praktische Anwendung im Alltag und Beruf
Dabei möchte ich nicht einfach möglichst viel Wissen zusammentragen. Entscheidend ist für mich, ob Wissen verständlich wird und sich praktisch anwenden lässt.
Mein sportlicher Weg
Der Schießsport begleitet mich seit vielen Jahren. Bis 2016 war ich im leistungsorientierten Schießsport aktiv, mit Schwerpunkt auf der einschüssigen Luftpistole. Auch nach dem Ende meiner leistungsorientierten Phase bin ich dem Schießsport als Hobby treu geblieben.
In meiner aktiven Zeit konnte ich unter anderem folgende Erfolge erreichen:
- Österreichischer Staatsmeister Luftpistole (Einzel)
- Österreichischer Vize-Staatsmeister Luftpistole (Mannschaft)
- mehrfacher Landesmeister in Oberösterreich
- mehrfacher Bezirksmeister
- ASKÖ Bundes-, Landes- und Bezirksmeister
Dazu kommen unter anderem das Meisterschützenabzeichen in Gold des ÖSB, der ASKÖ Lorbeer in Silber sowie weitere sportliche Auszeichnungen.
2016 beendete eine schwere Rückenverletzung meine leistungsorientierte Phase zunächst abrupt. Der Schießsport blieb jedoch Teil meines Lebens.
2023 begann ich wieder regelmäßig an Wettkämpfen teilzunehmen. Zunächst mit der Luftpistole 5-schüssig, später auch wieder mit der einschüssigen Luftpistole.
Mit der Luftpistole aufgelegt (LPA) hat sich für mich schließlich die Möglichkeit ergeben, trotz meiner veränderten körperlichen Voraussetzungen wieder regelmäßig einschüssige Luftpistole zu schießen. Besonders wichtig ist dabei für mich, dass LPA in Österreich auch in der Herrenklasse geschossen werden kann. Damit wurde mir die einschüssige Luftpistole wieder zugänglich – allerdings unter veränderten technischen Voraussetzungen. Im freien Anschlag kann ich sie aufgrund meiner körperlichen Voraussetzungen nicht mehr sinnvoll betreiben.
Damit begann für mich gleichzeitig ein technisch interessanter Neustart: Die Erfahrung aus dem früheren Leistungssport ist vorhanden, aber Anschlag, Schwerpunktverhältnisse, Bewegungsablauf und teilweise auch die Ausrüstung unterscheiden sich deutlich vom freien Anschlag.
Heimtraining war für mich schon während meiner aktiven Zeit eine wichtige Säule des Trainings. Gerade deshalb beschäftige ich mich bei TrainBetterLab intensiv mit der Frage, welche Trainingsinhalte sich sinnvoll nach Hause verlagern lassen und wie sich Training dort strukturiert aufbauen lässt.
Heute teste und nutze ich deshalb auch verschiedene Trainingssysteme für Feuerpistole und Feuergewehr und entwickle daraus eigene Trainingsansätze. Dabei interessiert mich besonders, welche Übungen tatsächlich einen praktischen Nutzen für das Training am Schießstand haben und wie sich begrenzte Trainingszeit möglichst effektiv nutzen lässt.
Seit 2026 beschäftige ich mich zusätzlich mit weiteren Pistolendisziplinen sowie Selbstladegewehr-Disziplinen. Auch dort geht es für mich darum, Erfahrungen unter realistischen Bedingungen zu sammeln und herauszufinden, wie sich Leistung mit begrenzter Zeit, begrenztem Budget und den individuellen Voraussetzungen eines Schützen entwickeln lässt.
Warum mir das Thema Entspannung wichtig ist
Leistung zu steigern und sich hohe Ziele zu setzen, war für mich über viele Jahre selbstverständlich. Der Anspruch, der Beste zu sein, mich ständig weiterzuentwickeln und Dinge nicht einfach gut, sondern perfekt zu machen, war ein wichtiger Antrieb – im Sport genauso wie im Beruf.
Dieser Ehrgeiz hat mir geholfen, viel zu erreichen. Gleichzeitig habe ich dabei nicht immer rechtzeitig erkannt, wann aus Leistungsbereitschaft etwas wurde, das mir nicht mehr guttat.
Denn irgendwann kann die Grenze zwischen Leistungsbereitschaft, Leidensfähigkeit und gesundheitsschädlichem Verhalten verschwimmen. Was zunächst nach Disziplin, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen aussieht, kann dazu führen, dass man Warnsignale ignoriert, Pausen als unnötig empfindet und sich immer noch ein Stück mehr abverlangt.
Genau diese Grenze habe ich selbst nicht immer rechtzeitig erkannt.
Training, Beruf, Ehrenamt und weitere Aktivitäten ließen zunehmend weniger Raum für echte Erholung. Irgendwann machte mein Körper deutlich, dass diese Belastung nicht folgenlos bleibt. Ein Hörsturz war für mich damals ein deutlicher Schuss vor den Bug.
Ich habe daraufhin Konsequenzen gezogen und bin dort, wo es möglich war, bei weniger wichtigen Verpflichtungen kürzergetreten. Wenn ich heute ehrlich zurückblicke, habe ich damals aber vor allem meine äußeren Umstände verändert – nicht meine grundlegende Einstellung.
Denn dieses Muster verschwand nicht einfach dadurch, dass einzelne Belastungen wegfielen. Es zeigte sich weiterhin in unterschiedlichen Lebensbereichen: in meinem Anspruch an mich selbst, in dem Gefühl, noch mehr leisten zu müssen, und darin, dass Erholung schnell hinter anderen Aufgaben zurückstand.
Damals habe ich das allerdings noch nicht in diesem Zusammenhang gesehen. Erst mit dem Abstand der vergangenen Jahre wurde mir bewusst, dass ich trotz der Veränderungen immer wieder nach demselben Muster gehandelt hatte: mehr leisten, mehr schaffen, die eigenen Grenzen weiter verschieben und Erholung eher dann zulassen, wenn alles andere erledigt war.
Dieses Muster begegnet mir auch heute noch. Ich erwische mich immer wieder dabei, mir zu viel aufzuhalsen und zu viel von mir zu verlangen. Wenn ich nicht aufpasse, wird Entspannung schnell zu etwas, das hinten angestellt wird, weil vermeintlich noch etwas erledigt werden muss. Oft gestehe ich mir selbst weniger Erholung zu, als eigentlich sinnvoll wäre.
Gerade deshalb ist Entspannung für mich heute mehr als eine Pause zwischen zwei Aufgaben. Sie ist ein bewusster Gegenpol zu meinem eigenen Leistungsanspruch.
Ich habe gelernt, dass Entspannung in unserer immer schnelleren, hektischeren und leistungsorientierten Welt kein Luxus und auch kein Zeichen von Schwäche ist, sondern ein wichtiger Bestandteil davon, langfristig leistungsfähig zu bleiben.
Dabei geht es für mich auch um die Frage, was wir eigentlich unter Entspannung verstehen. Nicht jede Beschäftigung, die sich nach Pause anfühlt, führt automatisch zu wirklicher Erholung. Fernsehen, Social Media oder einfach auf dem Sofa zu liegen können angenehm sein und eine willkommene Pause darstellen. Sie sind aber nicht automatisch eine gezielte Form von Entspannung.
Methoden wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung können dagegen dabei helfen, in vergleichsweise kurzer Zeit bewusst aus dem Leistungsmodus herauszukommen und körperlich wie mental zur Ruhe zu kommen.
Das hat für mich einen wichtigen Unterschied gemacht: Entspannung muss nicht viel Zeit kosten, um wirksam zu sein. Entscheidend ist vielmehr, wie bewusst und gezielt wir sie einsetzen. Dabei muss Entspannung für mich nicht immer eine erlernte Methode sein. Auch ein Spaziergang im Wald, Zeit in der Natur oder einfach bewusst Abstand vom Alltag können dabei helfen, aus dem Leistungsmodus herauszukommen und Erholung zuzulassen.
Daher beschäftige ich mich heute intensiv mit dem Thema, probiere auch neue Methoden aus und wende sie selbst an. Entspannung ist für mich damit nicht nur ein theoretisches Thema, sondern ein Bestandteil meines eigenen Umgangs mit Leistung, Belastung und Regeneration.
Worum es bei TrainBetterLab geht
TrainBetterLab verbindet drei Bereiche, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken: Schießsport & Training, Mentaltraining sowie Entspannung & Regeneration.
Gemeinsam ist ihnen die Frage, wie wir unsere Leistungsfähigkeit entwickeln und gleichzeitig langfristig erhalten können.
Im Sport geht es darum, Leistung zu entwickeln, besser zu werden und die eigenen Möglichkeiten auszuschöpfen. Dafür braucht es Training, gezielte Vorbereitung und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig entsteht gerade durch diese Anforderungen die Notwendigkeit, Belastung und Regeneration bewusst zu gestalten.
Mentaltraining kann dabei unterstützen, die eigenen Fähigkeiten gezielt zu entwickeln und mit Druck und Leistungssituationen besser umzugehen. Entspannung und Regeneration bilden dazu keinen Gegensatz, sondern den notwendigen Gegenpol zu Belastung und Leistungsanforderung.
Die Inhalte von TrainBetterLab entstehen aus eigener Erfahrung, praktischer Anwendung und der Beschäftigung mit den jeweiligen Themen. Dabei möchte ich Wissen nicht einfach zusammentragen, sondern verständlich aufbereiten, kritisch betrachten und möglichst praxisnah vermitteln.
Denn Wissen ist für mich dann besonders wertvoll, wenn daraus etwas entsteht, das sich im eigenen Leben tatsächlich anwenden lässt.